Fusion 2022

Lukas- und Markus-Kirchengemeinde verschmelzen

Die Lukas- und die Markus-Kirchengemeinde verschmelzen zu einer Gemeinde. Die Fusion wird zum 1. Januar 2022 vollzogen. Das haben beide Kirchenvorstände am 10. Februar beschlossen. Ihr Beschluss wird nun an das Landeskirchenamt weitergeleitet.

Trotz Kirchenaustritte und knapper werdender Mittel freuen sich die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher über die Fusion. Diese positive Grundeinstellung wird sich auch auf die Gemeindeglieder übertragen. Davon gehen die beiden Kirchenvorstände sowie Pastorin Köhn und Pastor Wilken aus.

Die neue Gemeinde wird etwa 4.300 Mitglieder haben, die von anderthalb Pfarrstellen versehen werden. Ein Name steht noch nicht fest. Personell ändert sich nichts. Pastorin Friederike Köhn und Pastor Alexander Wilken werden weiterhin in ihren bisherigen Bezirken für ihre Gemeinde da sein. In einer Übergangsphase wird es auf struktureller Ebene Änderungen geben. Entscheidungen werden zukünftig von einem einzigen Kirchenvorstand getroffen. Dieser wird sich vor allem mit dem Gebäudebestand befassen. Mittelfristig werden Gebäude aufgegeben. Der jetzige Bestand ist inzwischen überdimensioniert und auf Dauer nicht mehr finanzierbar. Sobald dieses Konzept abgeschlossen ist, wird die Gemeinde informiert. Im Gemeindeleben wird es zunächst wenig Veränderungen geben. Die Gottesdienste werden wie gewohnt in der Markus- und in der Lukaskirche gefeiert. Auch die Gemeindekreise finden wie üblich statt, sobald es die Pandemie wieder zulässt. Neu wird es zudem Formate geben, die ein Gefühl der Zusammengehörigkeit in der neuen Gemeinde entwickeln.